Frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr
Das Jahr 2025 war für mich ein Jahr der Verdichtung, der Weiterentwicklung und vieler neuer Perspektiven. Ein Jahr, in dem sich Forschung, Lehre, Beratung und unternehmerisches Arbeiten stärker miteinander verbunden haben als je zuvor. Rückblickend war es ein Jahr, das nicht nur Projekte hervorgebracht hat, sondern vor allem Klarheit darüber, wie Lernen, strategische Kommunikation und Krisenvorsorge in Zukunft gestaltet werden können.
Ein zentraler Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Aufbau neuer Lernformate – insbesondere im Bereich Virtual Reality und immersive Trainingsumgebungen. Die Arbeit mit VR-Brillen hat mir eindrücklich gezeigt, wie groß der Unterschied zwischen theoretischem Wissen und tatsächlichem Erleben ist. Gerade in der Krisenkommunikation, im strategischen Marketing und in Entscheidungsprozessen unter Druck lassen sich viele Situationen kaum realistisch simulieren – zumindest nicht ohne reale Risiken für Organisationen einzugehen.
Genau hier setzt die Entwicklung einer Virtual Reality-Lernwelt für Krisentrainings an. Ziel ist es, Führungskräften, Teams und Entscheidungsverantwortlichen einen geschützten Raum zu bieten, in dem Kommunikationsdruck, Informationsflut, Zeitknappheit und komplexe Stakeholder-Dynamiken realitätsnah erlebt werden können. Nicht als Spiel, sondern als ernstzunehmendes Trainingsinstrument, das Reflexion, Lernen und strategisches Denken fördert. Diese Arbeit hat 2025 einen wichtigen Grundstein gelegt – technisch, didaktisch und konzeptionell.
Ein weiteres Thema, das 2025 eine größere Rolle eingenommen hat, war die Auseinandersetzung mit ADHS im Kontext der Werbewirkung. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Prof. Dr. Marcus Stumpf von der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, dessen fachlicher Austausch, Vertrauen und Unterstützung meine Arbeit in diesem Jahr maßgeblich geprägt haben.
Bezogen auf die Thematik lässt sich ADHS dabei nicht als Randthema sehen, sondern als ernstzunehmender Faktor in modernen Arbeitswelten. Die Erkenntnis, dass unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen nicht defizitär, sondern oft hochgradig leistungsfähig sind, hat meine Perspektive auf Lernformate, Führung und Organisationsstrukturen nachhaltig verändert. Gerade im Zusammenspiel mit digitalen Lernumgebungen und neuen didaktischen Ansätzen eröffnet sich hier enormes Potenzial – für Individuen ebenso wie für Unternehmen.
Auch unternehmerisch war 2025 ein Jahr des Wachstums und der Neuausrichtung. dr3ide Consulting hat sich weiter klar positioniert: an der Schnittstelle von strategischem Marketing, Krisenkommunikation, Forschung und innovativen Trainingsformaten. Die Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen, Start-ups, Institutionen und Netzwerken hat gezeigt, wie groß der Bedarf an klarer Kommunikation, belastbaren Strukturen und präventiver Krisenvorsorge ist. Nicht erst dann, wenn eine Krise bereits da ist, sondern lange davor.
Was dieses Jahr besonders gemacht hat, waren nicht nur Projekte oder Technologien, sondern vor allem die Menschen: Geschäftspartner:innen, Kund:innen, Studierende, Kolleg:innen und Wegbegleiter:innen, die durch Vertrauen, Offenheit und konstruktiven Austausch diese Arbeit möglich gemacht haben. Jede Begegnung, jedes Gespräch und jedes gemeinsame Projekt haben dazu beigetragen, Perspektiven zu erweitern und neue Wege zu denken.
Zum Jahresende bleibt vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Vertrauen in meine Arbeit, für die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und für die vielen Impulse, die dieses Jahr geprägt haben. Gleichzeitig überwiegt die Vorfreude auf das, was kommt: neue Forschungsfragen, neue Lernformate, die Weiterentwicklung der VR-Trainings und spannende Projekte im kommenden Jahr.
Ich wünsche Ihnen und euch eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit, Zeit zum Durchatmen und Reflektieren sowie einen guten Start in ein gesundes, erfolgreiches und inspirierendes neues Jahr.
Vielen Dank für die Zusammenarbeit, das Vertrauen und die gemeinsamen Schritte in 2025.
Frohe Weihnachten und einen großartigen Start ins neue Jahr.
2026 darf kommen.